Wegtaten sind startklar

Unterstützung für den Schwarzwaldverein Oberkirch

Der Schwarzwaldverein Oberkirch ist mehr als ein reiner Wanderverein. Die Mitglieder pflegen und beschildern in Oberkirch und Lautenbach ein Wegenetz von insgesamt 235 Kilometern Wanderwege. Die Wegewarte haben dafür nun Unterstützung erhalten. Zwölf Wegepaten übernehmen Verantwortung für ein ihnen zugeteiltes Wegstück.

Rainer Lang ist der Wegewart des Schwarzwaldvereins Oberkirch. Gemeinsam mit seiner Frau Christiane hat der die neuen Wegepaten geschult. In einem theoretischen und einem praktischen Teil haben die Paten gelernt, auf was es bei der Wegepflege ankommt. Im theoretischen Unterricht ging es vor allem darum, zu lernen, wie das Wegebeschilderungssystem des Schwarzwaldvereins aufgebaut ist. Für den praktischen Part hat Rainer Lang die Wegepaten in zwei Gruppen aufgeteilt. Jeder der Ehrenamtlichen hat ein für seinen Wegabschnitt passendes Startpaket mit Schildern, Wegweisen, Holzklötzchen und Alunägeln erhalten. Dazu gab es ein kleines Notizbuch, in dem sich die Paten vermerken können, wo es etwas auf ihrem Weg zu tun gibt. Außerdem erklärte der Wegewart, welche Werkzeuge er bei sich führt, wenn er auf den Wegen unterwegs ist. Neben Hammer und Säge hat er auch eine Heckenschere dabei, um Schilder frei zu schneiden. Wenn auf einer Tour Bereiche zu erkennen sind, wo es größere Freischneidearbeiten zu tun gibt, kommt auch mal die Motorsense des Schwarzwaldvereins zum Einsatz. 

Einmal jährlich wollen sich die Wegepaten treffen und sich austauschen. Außerdem steht es jedem frei, sich für seine Arbeiten Unterstützung zu holen. Besonders bei schwierigen Beschilderungsarbeiten sei es angeraten, einen anderen Paten mitzunehmen und die Arbeiten gemeinsam auszuführen, gab Wegewart Rainer Lang den Paten mit auf den Weg.

Für den Schwarzwaldverein sind die Wegepaten eine wichtige Hilfe, um das große Wanderwegenetz in Schuss zu halten. Damit leisten der Verein und die Paten auch einen wichtigen Beitrag, um das Renchtal für den Wander- und Mountainbiketourismus attraktiv zu gestalten. Denn was gibt es Blöderes, als im Wald zu stehen und den richtigen Weg nicht mehr zu finden?